Wer bin ich?
Ich bin Sonja Eisenbeiß, Sprachwissenschaftlerin, Bildungsforscherin und zertifizierte Kräuterpädagogin. In meiner Arbeit und in meinen Ehrenämtern verbinde ich Sprache, Spiel und Natur und habe dafür ein eigenes pädagogisches Konzept entwickelt: das Sprachspinat-Konzept.
Was ist Sprachspinat?
Mein Sprachspinat‑Konzept ist ein pädagogischer Ansatz für die Gestaltung von spielerischen Aktivitäten, die Sprachbildung, Naturbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung miteinander verbinden. Dies zeigt sich auch im Namen „SprachSpiNat“, der die Anfänge der Wörter SPRACHe, SPIel und NATur verbindet.
Das Konzept basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und auf meiner praktischen Erfahrung in der Sprach‑ und Kräuterpädagogik. Sprachspinat kombiniert evidenzbasierte Prinzipien der Sprachbildung und Nachhaltigkeitprinzipien mit ressourcenschonenden Sprach‑, Spiel‑ und Naturmaterialien. Gleichzeitig ist das Konzept so flexibel gestaltet, dass man mit ihm Aktivitäten für unterschiedliche pädagogische Kontexte und Zielgruppen entwickeln kann.

Das Sprachspinat-Konzept und seine Komponenten: Sprache – Spiel – Natur
Wer mehr über das Sprachspinat-Konzept erfahren möchte, kann sich mein YouTube‑Video dazu anschauen und im Blogartikel zu diesem Video weitere Informationen und Beitragslinks finden. Am Ende meiner Blogbeiträge gibt es außerdem immer persönliche Sprachspinat‑Tipps, Lesetipps oder Tipps für kleine Aktivitäten, die meine Sprachspinat-Prinzipien, meine Pflanzenlisten, meine „WuPf“-Wurmkompost-Pflanzenkiste oder mein Spiele-Toolkit verwenden. Eine sortierte Liste meiner Blogbeiträge zu Spielen, Sprache, Sprachbildung, Botanik, Naturbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung kann man HIER herunterladen (Stand 3.2.2026).
Meine Angebote
Workshops, Vorträge, Seminare, Materialdesign und Beratung zu
- Sprachentwicklung, Sprachbildung, Naturbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung
- Forschungsmethodik, insbesondere
- zur spielerischen und ökologisch validen Erhebung von Sprachdaten in Studien zum Spracherwerb und
- zu ethischen Fragen der empirischen Forschung, u.a. zu bislang vernachlässigten umweltethischen Aspekten bei der Durchführung von Forschungsprojekten.

Kräuternamen zuordnen beim EU-Projekt PLURI in Berlin, eine Aktivität mit dem nachhaltigen Sprachspinat-Toolkit
Mein beruflicher Werdegang
Ich habe in Köln Deutsch und Philosophie auf Lehramt studiert. An der Universität Düsseldorf promovierte ich zum Erstspracherwerb von Kindern. Wissenschaftlich tätig war ich anschließend an der Universität Düsseldorf, am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen (Niederlande) und an der University of Essex (UK). Ich habe schon als Kind gegärtnert und bilde mich seit 2015 in den Bereichen Nachhaltigkeit und Botanik fort.
Heute lehre und forsche ich an der Universität zu Köln zu Spracherwerb, Mehrsprachigkeit, Deutsch als Zweitsprache, Wortschatz und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Als Expertin für Forschungsmethodik arbeite ich u.a. als „playfulness advisor“ und berate Forschungsprojekte dazu, wie sie aufschlussreiche Sprachdaten von Kindern auf spielerische Weise erheben können. Darüber hinaus gebe ich Workshops und Seminare zu Sprachbildung, Naturbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung – unter anderem an der Universität zu Köln, an der TH Köln, an der VHS Köln und für den Bundesverband für Lesementoring.
Meinen ausführlichen Lebenslauf mit allen Qualifikationen, Publikationen und beruflichen Stationen findet man HIER.

Natursteinmauer, Küchenkräuter, Wildkräuter und Obst am Jugendzentrum Köln Weiden
Meine Ehrenämter
Auch in meiner aktuellen ehrenamtlichen Arbeit stehen Sprache, Spiel und Natur und ihre Verbindung im Mittelpunkt:
- Am Jugendzentrum Köln-Weiden betreue ich zusammen mit Thorsten Neugebauer (Meister im Garten- und Landschaftsbau) und Philipp Eisenlohr vom Jugendzentrum die Garten-AG. Dort fördern wir bei der gemeinsamen Gartenarbeit nicht nur Naturwissen, sondern auch die sprachlichen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen.
- Im Kölner Ernährungsrat habe ich mich an zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen beteiligt und am Aktionsplan „essbare Stadt„ sowie seiner Überarbeitung mitgewirkt, insbesondere am Abschnitt zu Gärten in Bildungsinstitutionen.
- Ich bin Mitglied im Beirat des Fördervereins der Freiluga, eines außerschulischen grünen Lernorts in Köln.
- Mit Koopkultur e.V. in Berlin, einem Netzwerk für Migration, Bildung und (Kunst-)Vermittlung, arbeite ich regelmäßig zusammen. Für ihr EU-Projekt Plurilingualism for Better Education, Cohesion & Linguistic Diversity (PLURI) habe ich unter anderem einen Workshop gegeben und ein YouTube-Video zum Sprachspinat-Konzept für ihren Online-Kurs produziert.
- Außerdem engagiere ich mich bei Zero Waste Köln, vor allem bei Veranstaltungen und im Bildungsbereich.

Bau einer WuPf-Wurmkompost-Pflanzenkiste am Jugendzentrum (JuZe) Köln Weiden
Köln, die Hühner und mein Logo
Ich werde immer mal wieder gefragt werde, wie mein Logo zustande kam, das Anja Rickert für mich erstellt hat.
Hier kommt die Antwort: Ich bin zwar in Zweibrücken in der Pfalz geboren, aber Köln war trotz Abstechern in die Niederlande und die UK seit 1985 meine Wahlheimat, weshalb ich auch 2016 aus den UK hierher zurückgekehrt bin. Daher sind die Ohren meines Logotiers abstrakte Abbilder des Kölner Doms. Das Logotier selbst ist ein Eierhuhn. Erstens habe ich mich schon immer gerne mit philosophischen Fragen auseinandergesetzt – wie der Frage, was zuerst war, Henne oder Ei. Und zweitens bin ich mit und zwischen Hühnern aufgewachsen.

Ich als Kind mit den Hühnern meiner Großeltern