Was ist eigentlich ein Spiel? Beiträge zur Definition eines Begriffes

Was ist ein Spiel? Versuche, einen Begriff zu erfassenWas ist ein Spiel? Versuche, einen Begriff zu erfassen

Das Spiel und seine verschiedenen Formen sind ein wesentlicher Bestandteil aller Kulturen und eine zentrale Erscheinungsform des menschlichen Lebens. Daher thematisierte man das Spiel und seine verschiedenen Formen seit der Antike in der Philosophie, in Diskussionen zur Bildung des Menschen und in der wissenschaftlichen Forschung. So schrieb z.B. der Dichter Friedrich Schiller (1759-1805) Ende des 18. Jahrhunderts in seinen Briefen Über die ästhetische Erziehung des Menschen: “Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.”

Trotz dieser andauernden und intensiven Auseinandersetzung mit dem Spiel – oder gerade deshalb – hat es sich als sehr schwierig erwiesen, genau zu definieren, was eigentlich ein Spiel ist. Dies erkennt man u.a. daran, dass der Philosoph Ludwig Wittgenstein diesen Begriff auswählte, um unsere Schwierigkeiten bei der Definition von Begriffen zu zeigen.

Insbesondere fällt die Abgrenzung des Spiels von Phänomenen wie Sport und Wettkampf schwer; und Kriterien wie “Zweckfreiheit” oder “Freiwilligkeit” lassen sich nur schwer auf Lernspiele im Schulunterricht und andere zielgerichtete Spielhandlungen anwenden. Daher verzichten viele auf eine einheitliche Definition von “Spiel” und setzen sich stattdessen mit einzelnen Spielformen auseinander, so z.B. der Entwicklungspsychologe Jean Piaget (1896-1980). Andere versuchen hingegen, trotz der Schwierigkeiten, Spieldefinitionen zu entwickeln. Dabei versuchen manche, eine einheitliche Definition von Spiel zu liefern, z.B. Johan Huizinga, Roger Caillois, Rolf Oerter und Gordon M. Burghardt. Andere präsentieren Listen von Eigenschaften, die Spiele typischerweise aufweisen, auch wenn nicht alle diese Merkmale bei allen Spielen (gleich stark) ausgeprägt sind, z.B. Joseph Levy, Linda Rose Krasnor und Debra J. Pebler oder Kenneth Rubin, Greta Fein und Brian Vandenberg. In diesem Blogartikel sollen verschiedene Versuche vorgestellt werden, sich dem Begriff Spiel” zu nähern:

Nach einem kurzen Vergleich dieser Ansätze gibt es dann – wie immer auf diesem Blog – noch einen persönlichen Sprachspinat-Tipp.

Wittgenstein

Der Philosoph Ludwig Wittgenstein (1889-1951) plädierte dafür, dass wir keine “geschlossene”, d.h. klar definierte und abgegrenzte Verwendung von Begriffen verlangen oder suchen sollen. Vielmehr sei ein Begriff wie “Spiel” gerade dadurch anwendbar, dass man KEINE genauen Grenzen für seinen Gebrauch angeben kann. So schreibt Wittgenstein z.B. in Paragraph 66 seiner Philosophischen Untersuchungen, die erst 1953, d.h. zwei Jahre nach seinem Tod, erstmals veröffentlicht wurden:

“Betrachte z.B. einmal die Vorgänge, die wir “Spiele” nennen. Ich meine Brettspiele, Kartenspiele, Ballspiel, Kampfspiele, usw. Was ist allen diesen gemeinsam? – Sag nicht: “Es muss ihnen etwas gemeinsam sein, sonst hießen sie nicht “Spiele” ” – sondern schau, ob ihnen allen etwas gemeinsam ist. – Denn wenn du sie anschaust, wirst du zwar nicht etwas sehen, was allen gemeinsam wäre, aber du wirst Ähnlichkeiten, Verwandtschaften, sehen, und zwar eine ganze Reihe. Wie gesagt: denk nicht, sondern schau! – Schau z.B. die Brettspiele an, mit ihren mannigfachen Verwandtschaften. Nun geh zu den Kartenspielen über: hier findest du viele Entsprechungen mit jener ersten Klasse, aber viele gemeinsame Züge verschwinden, andere treten auf. Wenn wir nun zu den Ballspielen übergehen, so bleibt manches Gemeinsame erhalten, aber vieles geht verloren. – Sind sie alle “unterhaltend“. Vergleiche Schach mit dem Mühlfahren. Oder gibt es überall ein Gewinnen und Verlieren, oder eine Konkurrenz der Spielenden? Denk an die Patiencen. In den Ballspielen gibt es Gewinnen und Verlieren; aber wenn ein Kind den Ball an die Wand wirft und wieder auffängt, so ist dieser Zug verschwunden. Schau, welche Rolle Geschick und Glück spielen. Und wie verschieden ist Geschick im Schachspiel und Geschick im Tennisspiel. Denk nun an die Reigenspiele: Hier ist das Element der Unterhaltung, aber wie viele der anderen Charakterzüge sind verschwunden! Und so können wir durch die vielen, vielen anderen Gruppen von Spielen gehen. Ähnlichkeiten auftauchen und verschwinden sehen.

Und das Ergebnis dieser Betrachtung lautet nun: Wir sehen ein kompliziertes Netz von Ähnlichkeiten, die einander übergreifen und kreuzen. Ähnlichkeiten im Großen und Kleinen.”

Wittgenstein kommt daher in Paragraph 67 zu der Auffassung:

“Ich kann diese Ähnlichkeiten nicht besser charakterisieren als durch das Wort “Familienähnlichkeiten”; denn so übergreifen und kreuzen sich die verschiedenen Ähnlichkeiten, die zwischen den Gliedern einer Familie bestehen: Wuchs, Gesichtszüge, Augenfarbe, Gang, Temperament, etc. etc. – Und ich werde sagen: die ›Spiele‹ bilden eine Familie.”

Zugleich betont Wittgenstein in Paragraph 68, dass die Definitionsschwierigkeit nicht bedeuten, dass solche Begriffe nicht nützlich sind oder dass wir einfach zu unwissend für eine Definition sind:

“Wie würden wir denn jemandem erklären, was ein Spiel ist? Ich glaube, wir werden ihm Spiele beschreiben, und wir könnten der Beschreibung hinzufügen: “das, und Ähnliches, nennt man “Spiele” “. Und wissen wir selbst denn mehr? Können wir etwa nur dem Andern nicht genau sagen, was ein Spiel ist? – Aber das ist nicht Unwissenheit. Wir kennen die Grenzen nicht, weil keine gezogen sind. Wie gesagt, wir können – für einen besonderen Zweck – eine Grenze ziehen. Machen wir dadurch den Begriff erst brauchbar? Durchaus nicht! Es sei denn, für diesen besonderen Zweck.”

Literatur:

Ludwig Wittgenstein, Ludwig. 1953/2001. Philosophische Untersuchungen. Kritisch-genetische Edition (Herausgegeben von Joachim Schulte). Frankfurt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.

Huizinga

Die wohl bekannteste Definition für den Begriff “Spiel” stammt von dem niederländischen Kulturanthropologen Johan Huizinga (1872-1945). In seinem Buch Homo Ludens (Latein für “der spielende Mensch”) untersuchte er 1938 die Rolle des Spiels und der Kreativität in allen Kulturbereichen, insbesondere in Recht, Wissenschaften, Philosophie und Kunst. Das Buch wurde bereits 1939 ins Deutsche übersetzt.

Das Spiel ist dabei für ihn “eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewisser festgesetzter Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird, ihr Ziel in sich selber hat und begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und Freude und einem Bewusstsein des “Andersseins” als das “gewöhnliche Leben”.” (S. 37).

Unsere Neigung zum Spiel in diesem Sinne ist für Huizinga der Ursprung aller großen kulturellen Entwicklungen. Damit ist nicht gemeint, dass unsere Kultur selbst aus dem Spiel hervorgeht. Vielmehr entsteht Huizinga zufolge Kultur in Form von Spiel und wird anfangs spielerisch gestaltet.

Literatur:

Huizinga, Johan. 1939/2004. Homo Ludens. Vom Ursprung der Kultur im Spiel. Reinbek: Rowohlt.

Caillois

Der französischer Soziologe, Literaturkritiker und Philosoph Roger Caillois (1913-1978) entwickelte 1958 in seinem Werk Les jeux at les hommes (Die Spiele und die Menschen) Huizingas Arbeiten weiter. Dabei ist das Spiel für ihn:

  • eine freiwillige Tätigkeit,
  • eine Aktivität mit prinzipiell offenem Ablauf und ungewissem Ausgang,
  • räumlich und zeitlich getrennt von den praktischen Anforderungen der Alltagswelt,
  • eine unproduktive Betätigung, die sich selbst genügt,
  • eine geregelte Aktivität (wobei nicht alle Spiele Regeln aufweisen),
  • eine Betätigung, bei der man sich in einer fiktiven Wirklichkeit bewegt.

Diese Definition ist sehr ähnlich wie die von Huizinga. Caillois geht aber einen Schritt weiter, indem er eine Kategorisierung von Spielen für erforderlich hält. Daher teilt er 1958 in Les jeux et les hommes (Die Spiele und die Menschen) Spiele in vier Kategorien ein, je nachdem, welcher von vier Grundbestandteile das Spiel dominiert. Hierzu verwendet Caillois lateinische Begriffe aus der Tradition des Diskurses über Spiele, der bis in die Antike zurückgeht:

  • agon (spielerischer/sportlicher Wettkampf),
  • alea (Zufall, insbesondere beim Glückspiel mit Würfeln (Latein: alea)),
  • illinx (Rausch),
  • mimikry (Maskierung, z.B. bei Verstellungs-, Verwandlungs- oder Nachahmungsspielen).

Literatur:

  • Caillois, Roger. 1958. Les jeux et les hommes: Le masque et le vertige. Paris:
  • Übersetzung von Sigrid von Massenbach. 1982. Die Spiele und die Menschen: Maske und Rausch. Frankfurt: Ullstein.
  • Neu-Übersetzung von Peter Geble: Die Spiele und die Menschen. Berlin: Matthes & Seitz.

Levy

Der amerikanische Sozialpsychologe Joseph Levy argumentierte 1978 dafür, das Spiel durch ein Kontinuum zwischen den folgenden Polen zu beschreiben:

  • extrinsische Motivation und intrinsische Motivation (d.h. spontane und freiwillige Aufnahme aus eigenem Antrieb),
  • Realität und Phantasie,
  • Fremdkontrolle und Selbstkontrolle.

Dabei ist ein Spiel einfacher als Spiel zu erkennen, je mehr es durch intrinsische Motivation, Phantasie und Selbstkontrolle charakterisiert ist.

Literatur:

Levy, Joseph. 1978. Play Behavior. New York: Wiley.

Krasnor und Pebler

Die Sozialwissenschaftlerin Linda Rose Krasnor und die Psychologin Debra J. Pebler 1980 vier grundlegende Merkmalen an, die in Spielen unterschiedlich ausgeprägt und kombiniert sein können:

  • Flexibilität, das Zurechtbiegen und Verändern der Realität (“flexibility”),
  • das Vergnügen, positive Emotionen, Lust und Freude am Tun (“positive affect”),
  • die Nicht-Buchstäblichkeit des Spiels und das So-tun-als-ob-Verhalten im Spiel (“nonliterality”)
  • die intrinsische Motivation, d.h. die spontane und freiwillige Aufnahme aus eigenem Antrieb (“intrinsic motivation”).

“Echte” oder “reine” Spiele (“pure play”) weisen alle diese Merkmale auf. Es gibt aber auch Formen, bei denen nur eine Teilmenge der Merkmale zu beobachten ist.

Literatur:

Krasnor, Linda Rose & Debra J. Pebler. 1980. The Study of Children’s Play: Some suggested Future Directions. New Directions for Child Development 9. 85-95.

Rubin, Fein und Vandenberg,

Rubin, Fein und Vandenberg gehen in ihrem Handbuchartikel zum Thema “Spiel” 1983 ähnlich vor wie Krasnor und Pebler. Sie definieren “Spiel” ebenfalls nicht kategorisch, sondern graduell und mit Hilfe mehrerer Kriterien. Kriterien sind hierbei Freiwilligkeit, Stressfreiheit, Aufmerksamkeit auf Mittel statt Ziele, minimale Eingriffe von Erwachsenen. Am letzten Kriterium kann man erkennen, dass die Definition sich primär auf das Spiel von Kindern richtet.

Literatur:

Rubin, Kenneth H., Greta Fein & Brian Vandenberg. 1983. Play. In Hetherington, E. Mavis (ed.). Handbook of child psychology, vol. 4, Socialization, personality, and social development, 693-774. New York: Wiley.

Oerter

Der Psychologe Rolf Oerter schreibt dem Spiel in seinem Artikel von 2007 die folgenden vier Merkmale zu:

  • Selbstzweck des Spiels: wir handeln um der Handlung willen und gehen idealerweise ganz im Spiel auf, d.h. wir erreichen einen “Flowzustand”, in der der Spielverlauf als glatt und flüssig erlebt wird und die Konzentration keinerlei Anstrengung erfordert, sondern ganz von selbst erfolgt.
  • Realitätstransformation: Im Spiel konstruieren wir eine andere Realität, einen “Spielrahmen”. In dieser “eingebildeten Situation” können Gegenstände, Handlungen und Personen etwas anderes bedeuten als in der Realität außerhalb des Spiels. Auf diesen Spielrahmen müssen wir uns sprachlich oder nonverbal einigen.
  • Wiederholung: In allen Spielformen kommt es zu Wiederholungen von Handlungen, oft in exzessiver und ritualisierter Form.
  • Gegenstandsbezug: Die meisten Spielhandlungen sind auf Gegenstände bezogen. Dies können Spielsachen sein, aber auch Sportgeräte oder die eigenen Körperteile bei Bewegungsspielen. Dabei werden diese Gegenstände oft phantasievoll umgedeutet und erhalten neue Funktionen.

Literatur:

Oerter, Rolf. 2017. Zur Psychologie des Spiels. Psychologie und Gesellschaftskritik 31, 4. 7-32.

Burghardt

Der Psychologe und Verhaltensforscher Gordon M. Burghardt diskutierte 2011 fünf Kardinalmerkmale von Spielen:

  • unvollständige Funktionalität (keine rein funktionale Ausführung von Spielhandlungen) ,
  • “So-tun-als-ob” (Phantasie),
  • positive Aktivierung und Fokussierung (Freude und Lust),
  • Wiederholung und Variation (Ritualisierung),
  • entspanntes Feld (Spiel nur bei nichtbedrohlichen Situationen und bei befriedigten Bedürfnissen).

Diese Definition wird z.B. in Bernhard Hausers Einführung zum Thema “Spielen” verwendet.

Literatur:

  • Burghardt, Gordon. M. 2011. Defining and recognizing play. In Pellegrini, D. (Ed.), The Oxford Handbook of the Development of Play, Oxford University Press, Oxford, pp. 9-18.)
  • Hauser, Bernhard. 2016. Spielen: Frühes Lernen in Familie, Krippe und Kindergarten. Stuttgart: Kohlhammer Verlag.

Ein Vergleich der Definitionen

Vergleicht man die verschiedenen Definitionen, so kann man Übereinstimmung in einigen Kernmerkmalen, aber auch eine Entwicklung des Spielbegriffs beobachten:

  • Das Merkmal der Realitätstransformation in einem von selbst gewählten Spielrahmen findet man in unterschiedlicher Form allen o.a. Definitionen.
  • Die Vorstellung, dass Spiele nicht auf eine bestimmte Funktion außerhalb des Spiels selbst reduziert werden können, findet sich auch in allen Definitionen in irgendeiner Weise wieder. Dabei ist bei älteren Definitionen eher von Selbstzweck die Rede, während neuere Definitionen (z.B. die Definition von Burghardt) lediglich betonen, dass der unmittelbare Zweck nicht außerhalb des Spiels liegt – auch wenn letztlich andere Zwecke oder Ziele mit dem Siel erreicht werden (z.B. Bildungsziele).
  • Die von Oerter aufgelisteten Merkmale der Wiederholung und des Gegenstandsbezug wurden in früheren Arbeiten weniger thematisiert. Dabei wird die Wiederholung auch in der neueren Veröffentlichung von Burghard als Kriterium für Spiele angenommen.
  • Der Regelbezug ist in aktuelleren Definitionen nicht mehr ein zentraler Teil der Definition von “Spiel”. So lassen sich auch freiere Spielformen erfassen.
  • Mehrere neuere Arbeiten, z.B. von Levy, Krasnor und Pebler, Rubin, Fein und Vandenberg, streben keine einheitliche Definition von “Spiel” mehr an. Vielmehr geben sie Merkmale und Eigenschaften an, die Spiele mehr oder weniger stark aufweisen. So werden sie der von Wittgenstein diskutierten Familienähnlichkeit eher gerecht als eine Definition, die das Spiel mit einer festgelegten Menge von notwendigen und hinreichenden Merkmale erfassen will.
  • Alternativ wird in einigen Arbeiten – z.B. in den Arbeiten des Entwicklungspsychologen Jean Piagets – das Augenmerk weniger auf “das Spiel” als solches gelenkt, sondern auf einzelne Typen, Kategorien oder Gruppen von Spielen. Daher bemüht er sich nicht um eine einheitliche Definition des Begriffs.
  • Aus der Internationalisierung des Wissenschaftsbetriebes in der aktuellen Diskussion ergeben sich auch mehr Vergleiche mit der Literatur in anderen Sprachen. So weist z.B. Oerter darauf hin, dass Bezeichnungen für das Spiel selbst i eng verwandten Sprachen nicht übereinstimmen und sich veränderten Realitäten anpassen. Insbesondere unterscheidet man im Englischen zwischen play und Dabei bezieht sich game traditionell auf das Regelspiel. Erst in letzter Zeit wird durch die Verwendung des Begriffs game für Computerspiele game auch auf Spiele generell angewandt.

Mein persönlicher Sprachspinat-Tipp

Wenn man sich mit den unterschiedlichen Definitionen für “Spiel” befasst, wird deutlich, wie komplex und vielschichtig dieses Phänomen ist. Wenn man sich dieser Komplexität bewusst werden und die Vielfalt der Spielwelt erkunden möchte, lohnt es sich, verschiedene Publikationen zur Spieldefinition zu lesen und dabei insbesondere auf die Beispiele zu achten, die für einzelne Kriterien oder die Schwierigkeiten einer einheitlichen Definition angegeben werden. Man kann aber auch Texte lesen, in denen die Komplexität und die Wichtigkeit des Spiels für den Menschen betont werden. Einen guten Ausgangspunkt bilden die Literaturangaben in diesem Blogbeitrag und die Handbücher, aus denen einige der Publikationen stammen. Ich finde hier immer noch Schillers Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen sehr interessant. Weitere Texte, Webseiten und Videos findet man auf dem Sprachspinat-Blog in der Kategorie Spiel.